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Retinol-Erfahrungen – Teil 3

  • Autorenbild: Lena
    Lena
  • 3. Dez. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. Dez. 2025

Wenn sich alles einpendelt (ca. ab Woche 8–12)


Tipp: Retinol


Inzwischen sind einige Wochen vergangen, seit ich mit Retinol gestartet bin.Die anfängliche Unsicherheit ist weg – stattdessen habe ich das Gefühl, meine Haut endlich zu verstehen. In Teil 3 geht es darum, wie es meiner Haut jetzt geht, wie ich mich damit fühle und was ich heute ganz klar empfehlen würde.


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Wie meine Haut jetzt aussieht nach den Retinol Erfahrungen


Wenn ich meine Haut mit „Vor-Retinol“ vergleiche, sehe ich inzwischen ganz klar


Unterschiede:

  • Poren: Wirken feiner, besonders an Nase, Wangen und Stirn. Sie sind nicht verschwunden (Realismus muss sein), aber sie springen mich nicht mehr im Spiegel an.

  • Hautstruktur: Die Haut fühlt sich glatter an, kleine Unebenheiten sind weniger geworden. Make-up (wenn ich welches trage) setzt sich nicht mehr so stark in kleinen Rillen oder trockenen Stellen ab.

  • Unreinheiten: Ich bekomme noch Pickel – aber deutlich seltener und sie heilen schneller ab. Vor allem diese tiefen, schmerzhaften Dinger kommen kaum noch.

  • Glow: Ich habe zum ersten Mal das Gefühl, dass meine Haut auch ohne Make-up gesund aussieht. Nicht perfekt, aber frischer, wacher, gleichmäßiger.

  • Rötungen & Flecken: Alte Pickelmale und leichte Verfärbungen sind schrittweise aufgehellt. Es ist kein Zaubertrick über Nacht, eher wie ein Foto, das man langsam nachschärft.

Kurz gesagt: Das Ergebnis ist subtil, aber klar sichtbar – vor allem, wenn ich mir alte Bilder anschaue.


Wie ich mich damit fühle


Was sich verändert hat, ist nicht nur meine Haut, sondern auch mein Gefühl zu meiner Haut:

  • Ich bin entspannter, wenn ich nah am Spiegel bin.

  • Ich denke mir nicht mehr bei jedem Porenblick: „Oh Gott, wie sieht das aus?“

  • Ich gehe öfter ungeschminkt vor die Tür, einfach weil ich mich wohler fühle.

  • Gleichzeitig bin ich realistischer: Ich weiß, dass selbst die beste Pflege keine komplett neue Haut zaubert – aber eben das Beste aus meiner macht.

Dieses Gefühl, seine Haut unter Kontrolle zu bekommen, ist fast noch wertvoller als der Glow.


Meine Routine jetzt – was ich angepasst habe


Mit der Zeit habe ich meine Routine etwas feinjustiert. So sieht sie aktuell aus:


Abends (Retinol-Tage)

  1. Sanfte Reinigung – ohne Säuren, ohne stark schäumende Produkte.

  2. Feuchtigkeitsspray oder leichtes Serum (z. B. mit Hyaluron), wenn die Haut sich trocken anfühlt.

  3. Retinol – inzwischen benutze ich es:

    • alle 2 Tage

    • immer auf trockener Haut

    • erbsengroße Menge für das ganze Gesicht

  4. Barrierestärkende Creme – schön reichhaltig, mit Ceramiden oder ähnlichen Wirkstoffen.


Abends (Retinol-Pause)

  • Fokus auf Beruhigung & Feuchtigkeit:

    • milde Reinigung

    • Serum mit Niacinamid, Panthenol oder ähnlichem

    • reichhaltige Creme

  • Keine zusätzlichen Peelings an diesen Tagen – meine Haut bekommt genug „Arbeit“ durch das Retinol.


Morgens

  • Sanfte Reinigung (oder nur Wasser, wenn die Haut ruhig ist)

  • Leichte Feuchtigkeitspflege

  • Sonnenschutz SPF 30–50 – jeden einzelnen Tag

Gerade der Sonnenschutz ist nicht verhandelbar. Ohne SPF macht Retinol keinen Sinn, weil die Haut empfindlicher auf UV-Strahlen reagiert.


Was zwischendurch passiert ist (die ehrliche Phase dazwischen)


Damit es realistisch bleibt: Die Retinol Erfahrungen sind kein ruckelfreier Weg.

  • Ich hatte eine Phase, in der ich zu schnell zu oft Retinol verwendet habe. Ergebnis:

    • gespannte Haut

    • trockene Stellen an den Nasenflügeln

    • leichtes Brennen nach der Reinigung

  • Lösung:

    • Frequenz runter

    • mehr Barriereschutz (Creme!)

    • 1–2 Wochen sehr sanft weitermachen


Diese „Mini-Überpflege-Krise“ war wichtig, um zu lernen: Mehr ist bei Retinol nicht automatisch besser. Konstanz schlägt Aggressivität.


Was ich aus Teil 3 gelernt habe


Nach dieser Phase kann ich für mich sagen:

  1. Retinol ist ein Langzeitprojekt. Die richtig guten Ergebnisse zeigen sich nicht nach 2 Wochen, sondern nach Monaten.

  2. Die Haut gewöhnt sich an vieles – aber sie vergisst nichts.Wenn ich übertreibe, straft sie mich direkt mit Trockenheit oder Reizungen.

  3. Eine starke Hautbarriere ist die Basis.Ohne ausreichend Feuchtigkeit und Pflegeprodukte, die die Hautbarriere unterstützen, macht Retinol keinen Spaß.

  4. Sonnenschutz ist nicht optional.Seit ich SPF konsequent nutze, ist mein Hautbild insgesamt ruhiger – das spielt in die Retinol-Erfolge mit rein.


Meine Empfehlungen für alle, die bereits mittendrin sind (Teil-3-Phase)


Wenn du nach einigen Wochen der Retinol Erfahrungen so mittendrin bist wie ich jetzt, helfen dir vielleicht diese Punkte:

  • Mach Fotos. Man selbst sieht den Fortschritt im Alltag kaum, aber auf Vorher-nachher-Bildern deutlich.

  • Bleib bei einer Routine. Ständig neue Produkte reinwerfen macht die Haut nur nervös.

  • Hör auf deine Haut, nicht auf Trends. Wenn sie spannt oder brennt, braucht sie eine Pause – egal, was TikTok sagt.

  • Sei stolz auf kleine Schritte. Feinere Poren, weniger Unreinheiten, ein ruhigeres Hautbild – das sind echte Erfolge, auch wenn es kein Filtereffekt ist.


Fazit von Teil 3: Hat sich Retinol gelohnt?


Für mich: Ja. Retinol hat meine Haut nicht in eine komplett andere Person verwandelt – aber:

  • meine Poren wirken feiner

  • die Haut ist glatter und ebenmäßiger

  • Unreinheiten sind seltener

  • ich fühle mich wohler ohne Make-up


Und genau das ist für mich der Punkt:Retinol ist kein Wundermittel – aber ein sehr kraftvolles Werkzeug, wenn man es mit Geduld, Respekt und einer guten Basisroutine einsetzt.



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