Erfahrungsbericht Retinol – Teil 2
- Lena

- 3. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 6. Dez. 2025

Nach der vorsichtigen ersten Woche war ich gespannt – fast schon nervös –, wie meine Haut in Woche 2 reagieren würde. Ich wusste: Retinol wirkt nicht linear, aber ich habe trotzdem gehofft, jetzt erste Ergebnisse zu sehen.
Und tatsächlich… es wurde interessanter.
Tipp: Retinol
Meine Routine & Retinol Erfahrung in Woche 2
Ich bin der gleichen „Low & Slow“-Strategie treu geblieben, habe aber den Rhythmus leicht erhöht:
Anwendung alle 2 Tage (statt alle 3 Tage)
Weiterhin nur abends, auf komplett trockener Haut
Danach eine reichhaltige Feuchtigkeitscreme, um die Barriere zu schützen
Ich habe bewusst keine anderen Wirkstoffe (AHA/BHA) genutzt, um meine Haut nicht zu überfordern.
Wie meine Haut sich in Woche 2 angefühlt hat
1. Ein leichtes Kribbeln nach der Anwendung
Es war nicht unangenehm, eher wie ein sanftes „Ich bin jetzt aktiv“-Signal des Retinols.Ich habe mich dabei ertappt, wie ich dachte:„Okay… es passiert wirklich etwas.“
2. Meine Haut wurde trockener – vor allem um den Mund
Dieses Spannungsgefühl war neu. Und ich war unsicher:„Ist das jetzt normal… oder ein Zeichen, dass ich übertrieben habe?“Ich habe dann an den retinolfreien Tagen eine extra Schicht Feuchtigkeit aufgetragen, was sofort geholfen hat.
3. Kleine Mini-Breakouts
Plötzlich tauchten zwei, drei kleine Pickelchen auf der Wange auf.Nichts Schlimmes, aber genug, um mich kurz zu verunsichern.Dann habe ich mich daran erinnert: Das ist völlig normal.Viele nennen es „Retinization“ – die Phase, in der die Haut sich an Retinol Erfahrung gewöhnt und verstärkt regeneriert.
Was ich in Woche 2 zum ersten Mal gesehen habe
Und jetzt kommt der Teil, der mich wirklich motiviert hat:
Meine Haut wirkte glatter – vor allem morgens
Wenn ich im Badlicht stand, sah ich eine feine Veränderung:Nicht dramatisch, aber sichtbar für mich.
Die Poren wirkten etwas „ruhiger“
Noch nicht kleiner – aber weniger auffällig, weniger „aufgepumpt“.Es war, als würde Retinol die Haut langsam von innen ordnen.
Makeup saß besser
Das war für mich die größte Überraschung.Die Foundation rutschte weniger und setzte sich weniger in Poren und Trockenstellen ab.
Ich habe mich zum ersten Mal gedacht:„Vielleicht wird das wirklich etwas.“
Mental: Zwischen Zweifel & Euphorie
Woche 2 war emotional echt gemischt.
Da waren Momente von…
„Warum wird es erst schlechter?“
„Hoffentlich übertreibe ich es nicht.“
Aber gleichzeitig auch:
…diese kleinen Glücksmomente:
„Wow, meine Haut sieht heute frisch aus.“
„Das fühlt sich an wie der Anfang von etwas Gutem.“
Retinol ist kein Sprint – das wurde mir in Woche 2 richtig klar.Es ist mehr wie ein Training: Du siehst erst kleine Veränderungen, bevor das große Ergebnis kommt.
Mein Fazit für Woche 2
Ja, es wurde etwas anstrengender.
Ja, die Haut hat reagiert (Trockenheit, leichte Irritationen, kleine Breakouts).
Aber: Es gab schon erste echte Fortschritte.
Und das Gefühl, dass die Haut anfängt, „neu zu arbeiten“, war total faszinierend.
Ich hatte zum ersten Mal das Bedürfnis, weiterzumachen – nicht trotz der Nebenwirkungen, sondern gerade weil sie mir gezeigt haben, dass sich etwas tut.



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