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Trockene Haut im Winter: Ursachen, Symptome & die beste Pflege bei extrem trockener, schuppiger Haut

  • Autorenbild: Lena
    Lena
  • vor 20 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Warum trockene Haut im Winter so extrem werden kann


Trockene Haut im Winter ist mehr als nur ein bisschen Spannungsgefühl. Viele Menschen erleben in der kalten Jahreszeit rote, schuppige, rissige oder sogar entzündliche Haut, die brennt, juckt oder schmerzt. Besonders betroffen sind Gesicht, Hände, Lippen und Schienbeine.

Der Grund: Im Winter wird die Haut gleich mehrfach belastet – durch Kälte, trockene Heizungsluft, Wind und falsche Pflege. Die Hautbarriere verliert an Stabilität, Feuchtigkeit entweicht schneller und die Haut kann sich nicht mehr ausreichend selbst schützen.


Rosazea Trockene Haut Pflege

Typische Symptome von extrem trockener Winterhaut


Trockene Haut im Winter kann sehr unterschiedlich aussehen. Häufige Anzeichen sind:

  • Spannungsgefühl direkt nach der Reinigung

  • Raue, schuppige Hautstellen

  • Rötungen und Reizungen

  • Brennen oder Jucken

  • Feine Risse oder entzündete Areale

  • Make-up setzt sich in Schuppen ab


Bei manchen Menschen wird die Haut im Winter so trocken, dass sie entzündlich reagiert – besonders im Gesicht.


Wenn trockene Haut entzündlich wird: Mögliche Hautbilder


Nicht jede trockene Winterhaut ist „nur“ trocken. Hinter stark geröteter, schuppiger oder empfindlicher Haut können auch andere Hautzustände stecken:


Rosazea


Rosazea verschlechtert sich häufig im Winter. Kälte, Wind und Temperaturschwankungen können zu Rötungen, Brennen und entzündlicher Trockenheit führen.


Atopische Dermatitis (Neurodermitis)


Menschen mit Neurodermitis leiden im Winter oft unter extremer Trockenheit, Juckreiz und Entzündungen, da die Hautbarriere genetisch geschwächt ist.


Seborrhoisches Ekzem


Trockene, schuppige Haut rund um Nase, Augenbrauen oder Stirn kann im Winter stärker auftreten und wird oft mit normaler Trockenheit verwechselt.


Reizreaktionen durch Überpflege


Zu aggressive Reinigung, Peelings oder Wirkstoffe können die Haut zusätzlich austrocknen und entzünden – besonders im Winter.


Warum die Hautbarriere im Winter leidet


Die Hautbarriere besteht aus Lipiden (Fetten), die Feuchtigkeit in der Haut halten. Im Winter passiert Folgendes:

  • Kalte Luft enthält kaum Feuchtigkeit

  • Heizungsluft trocknet die Haut zusätzlich aus

  • Häufiges Waschen entfernt schützende Lipide

  • Die Talgproduktion ist reduziert


Das Ergebnis: Die Haut verliert Wasser, wird trocken, empfindlich und anfällig für Entzündungen.


Die richtige Pflegeroutine bei trockener Haut im Winter


Morgenroutine bei trockener & empfindlicher Winterhaut


Ziel: Schutz, Feuchtigkeit & Barriere-Stärkung


  1. Sanfte Reinigung (optional) - Morgens reicht oft lauwarmes Wasser oder ein sehr milder Cleanser.→ Vermeide schäumende oder austrocknende Produkte.


  2. Feuchtigkeitsspendendes Serum - Ideal sind Seren mit:

    • Glycerin

    • Hyaluronsäure

    • Panthenol

    Tipp: Serum


  3. Reichhaltige Barriereschutz-Creme - Achte auf:

    • Ceramide

    • Sheabutter

    • Squalan

    • Cholesterin

      Tipp: Creme

  4. Sonnenschutz (auch im Winter!)UV-Strahlen schwächen die Hautbarriere zusätzlich – auch bei Kälte.Wähle eine cremige, feuchtigkeitsspendende SPF-Formulierung.


Abendroutine bei trockener & entzündlicher Winterhaut


Ziel: Regeneration, Beruhigung & Reparatur


  1. Milde Reinigung

    Entferne Make-up und Schmutz mit:

    • Reinigungsmilch

    • Reinigungsöl

    • Cremigem Cleanser

  2. Beruhigender Toner oder Essence (optional)

    Nur wenn gut verträglich. Ohne Alkohol, Duftstoffe oder Menthol.

  3. Pflegendes Serum

    Besonders geeignet sind:

    • Panthenol

    • Niacinamid (niedrig dosiert)

    • Hyaluronsäure

      Tipp: Serum

  4. Reichhaltige Nachtpflege

    Jetzt darf es „fetter“ sein.Inhaltsstoffe wie Ceramide, Pflanzenöle oder Barrierelipide helfen der Haut, sich über Nacht zu regenerieren.

    Tipp: Creme

  5. Bei Bedarf: Okklusiver Schutz

    Sehr trockene Stellen können punktuell mit einer schützenden Salbe versiegelt werden (z. B. an Wangen oder Nasenflügeln).


Wirksame Inhaltsstoffe gegen trockene Winterhaut


Diese Wirkstoffe helfen nachweislich bei trockener, schuppiger und empfindlicher Haut:

  • Ceramide – stärken die Hautbarriere

  • Glycerin – bindet Wasser in der Haut

  • Hyaluronsäure – spendet Feuchtigkeit

  • Panthenol – beruhigt & regeneriert

  • Urea (niedrig dosiert) – feuchtigkeitsbindend

  • Niacinamid (niedrig dosiert) – barrierestärkend


Was du im Winter besser vermeiden solltest

  • Heißes Wasser

  • Alkohol denat.

  • Häufige Peelings

  • Stark parfümierte Produkte

  • Zu viele Wirkstoffe gleichzeitig

Diese Faktoren verschlechtern trockene Winterhaut oft massiv.


Wann du ärztlichen Rat einholen solltest

Wenn deine Haut:

  • dauerhaft entzündet ist

  • stark brennt oder schmerzt

  • nässt oder einreißt

  • sich trotz Pflege nicht bessert

sollte eine dermatologische Abklärung erfolgen.


Fazit: Trockene Haut im Winter braucht Schutz, Ruhe & Barrierepflege

Trockene Haut im Winter ist oft eine Überlastung der Hautbarriere. Mit einer sanften, angepassten Pflegeroutine, barrierestärkenden Wirkstoffen und weniger Reizen lässt sich selbst extrem trockene, schuppige und entzündliche Haut deutlich beruhigen.

Im Winter gilt: schützen statt fordern. 

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