Retinol vs. Bakuchiol – Das Duell der Anti-Aging-Wirkstoffe
- Lena

- 21. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Im Pink Skin Lab nehmen wir zwei der spannendsten Anti-Aging-Wirkstoffe unter die Lupe: Retinol – der Klassiker mit klinisch belegter Wirkung – und Bakuchiol, die pflanzliche, sanfte Alternative.
Beide versprechen glattere, straffere Haut und zählen zu den beliebtesten Wirkstoffen gegen Falten. Doch: Wie unterscheiden sie sich wirklich? Und welcher passt zu deinem Hauttyp und deiner Routine?
Retinol – der Goldstandard in der Anti-Aging-Forschung
Retinol ist eine Form von Vitamin A und gilt seit Jahrzehnten als einer der bestuntersuchten Wirkstoffe der Dermatologie.
So wirkt Retinol auf die Haut:
Stimuliert die Zellerneuerung in der Epidermis
Regt die Kollagenproduktion an
Glättet feine Linien und Falten
Verfeinert das Hautbild und wirkt gegen Unreinheiten
Retinol ist evidenzbasiert – das heißt: Seine Wirkung ist durch zahlreiche klinische Studien nachgewiesen.
Aber Vorsicht bei sensibler Haut:
Retinol kann zu Beginn Trockenheit, Rötungen oder Schuppung verursachen. Deshalb ist es wichtig, den Wirkstoff langsam einzuschleichen und mit Barriereschutz (z. B. Ceramiden oder Panthenol) zu kombinieren.
Bakuchiol – die pflanzliche Retinol-Alternative
Bakuchiol wird aus den Samen der Pflanze Psoralea corylifolia gewonnen und hat sich in den letzten Jahren als sanfte Anti-Aging-Alternative etabliert.
So wirkt Bakuchiol:
Regt ebenfalls die Kollagensynthese an
Wirkt antioxidativ und entzündungshemmend
Unterstützt ein gleichmäßiges Hautbild
Ist deutlich verträglicher als Retinol
Studien zeigen, dass Bakuchiol ähnliche Effekte wie Retinol erzielen kann – ohne die typischen Nebenwirkungen. Deshalb eignet es sich ideal für sensible Haut oder für Anwender, die Retinol nicht vertragen.
Retinol vs. Bakuchiol – ein Vergleich
Eigenschaft | Retinol | Bakuchiol |
Herkunft | Synthetisch (Vitamin A) | Pflanzlich (Psoralea corylifolia) |
Wirkung | Stark zellaktivierend, evidenzbasiert | Sanft, antioxidativ, hautberuhigend |
Verträglichkeit | Kann irritierend wirken | Sehr gut verträglich |
Studienlage | Langjährig und umfangreich | Neu, aber vielversprechend |
Anwendung | Langsam einschleichen, abends | Morgens oder abends möglich |
Ideal für | Reife, widerstandsfähige Haut | Sensible oder trockene Haut |
Anwendung & Integration in die Pflegeroutine
Für Einsteiger und sensible Haut
Beginne mit Bakuchiol, um die Hautbarriere zu stärken.
Kombiniere es mit Hyaluronsäure oder Niacinamid für maximale Feuchtigkeit und Schutz.
Für erfahrene Anwender
Steige auf Retinol um oder kombiniere es gezielt mit beruhigenden Wirkstoffen.
Wichtig: Nie Retinol und AHA-/BHA-Säuren gleichzeitig anwenden – das kann die Haut reizen.
Kombinations-Tipp
Bakuchiol lässt sich gut morgens, Retinol abends einsetzen – so nutzt du beide Vorteile ohne Überlastung.
Dermatologische Empfehlung – was hilft wirklich?
Beide Wirkstoffe haben ihre Berechtigung:
Retinol bleibt der bewährte Anti-Aging-Champion mit starker wissenschaftlicher Basis.
Bakuchiol punktet durch Sanftheit, Verträglichkeit und antioxidative Wirkung.
Im Pink Skin Lab empfehlen wir:
Retinol bei reifer, unempfindlicher Haut mit sichtbaren Falten
Bakuchiol bei empfindlicher, zu Rötungen neigender Haut
Wichtig ist nicht „entweder oder“ – sondern die richtige Strategie für deinen Hauttyp.
Fazit – Sanft oder stark: Du entscheidest
Retinol oder Bakuchiol?Beide können die Haut sichtbar verjüngen, wenn sie richtig angewendet werden.
Retinol überzeugt mit nachgewiesener Wirksamkeit, Bakuchiol mit natürlicher Sanftheit.Gemeinsam stehen sie für das, was moderne Hautpflege ausmacht:Evidenz, Individualität und Balance.
Empfehlungen:
Folge dem Pink Skin Lab Blog, um zu erfahren, wie du Wirkstoffe intelligent kombinierst – für gesunde, strahlende Haut in jedem Alter.



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